Theater TKO Köln

FAMILENPORTRAITS

Von Karen Köhler

 
Premiere am 03.11.2015, 20h / Theater der Keller, Köln

Regie: Nada Kokotovic
Es spilen: Elif Esmen, Nedjo Osman, Zeljka Basic-Savic
Bühnenbild: Manfred Schneider
Kostüme: Joanna Rybacka
Presse/Ö: Isabel Mankas-Fuest
Foto: Klaus Dilger
Gesprochen wird Deutsch, Serbisch, Mazedonisch

Das Theater TKO Köln zeigt in einer Uraufführung die beiden Erzählungen Familienportraits und Name.Tier.Beruf. von Karen Köhler, in einer Inszenierung von Nada Kokotovic.
Die Szenerie ist häuslich und die Fassade bröckelt stark in den insgesamt vier Familienportraits, die das Theater TKO Köln erstmals auf der Bühne zeigt. Die Konstellation Vater, Mutter und Tochter sieht auf den ersten Blick wie ein harmonisches Familienidyll aus. Doch unter der Oberfläche zeichnet sich ein schmerzhaftes, aber auch liebevolles Nebeneinander ab. Die Charaktere, meist weiblich, werden als Überlebenskünstlerinnen gezeichnet. Sie stellen sie sich Tag für Tag dem Spiel des Lebens: sie lieben, opfern und kämpfen. In konzentrierten und minimalistischen Szenen führen sie Befreiungsschläge mit dem Eigensinn, der die Charaktere der Hamburger Autorin Karen Köhler auszeichnet.
Über die realistische Darstellung der Familiengeschichten legen sich auch surreale Momente. Ist die Erinnerung nur ein Bild, das die Laterna magica in unseren Köpfen projiziert? Der Zuschauer erfährt nicht genau wer die Figuren sind oder woher sie kommen, aber er wird Zeuge von Ihren geheimen Gedanken und Handlungen.
In der Erzählung Name.Tier.Beruf. trifft eine Frau auf Ihre Jugendliebe. Sie konfrontiert ihn mit ihrer damals verschwiegenen Schwangerschaft. Und Er? Ein Wiedersehen nach langer Zeit: wer hält wem den Spiegel vor? Mit welchen Wahrheiten und Lügen?
Familienportraits und Name.Tier.Beruf. sind Teil des furiosen Erzähldebüts „Wir haben Raketen geangelt“ von Karen Köhler. Die Autorin, Illustratorin und Schauspielerin erhielt zahlreiche Preise, unter anderem 2011 den Hamburger Literaturförderpreis. 2014 wurde sie zum Lesewettbewerb des Ingeborg-Bachmann-Preises eingeladen. Die Literaturkritik attestiert ihr „Meisterschaft“

 
 
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