Theater TKO Köln

Quartett

von Heiner Müller nach Laclos

 
12.12.2003
Theater Tiefrot Köln

Regie, Choreographie und Bühne: Nada Kokotovic
Kostüme: Dana Horvat-Schaller
Assistenz: Marina Jung
Video: Nada Kokotovic

Es spielen: Zeljka Basic-Savic, Gabriele Brüning, Richard Hucke und Nedjo Osman

In der Aufführung wird Deutsch und Serbisch gesprochen


Der Dramatiker Heiner Müller stellt dem Stück die Anweisung voran:
"Zeitraum: Salon vor der Französischen Revolution / Bunker nach dem dritten Weltkrieg."

Hier handelt es sich um einen Hinweis des Schriftstellers, der unabhängig von seiner philosophischen Dimension, sicher auch konkret gelesen werden darf; Valmont und die Merteuil können so in unser Bewusstsein ragen. Ihr Denken beginnt vor der Geburt der bürgerlichen Gesellschaft und endet in einem noch zu erwartendem Ereignis, das in einer nicht zu bestimmender Zukunft stattfindet. Nach dem letzten zu vermutenden technischen Stand wird bis dahin die Menschheit in der Lage sein, sich selbst zu pulverisieren. Ein Bogen, der sich spannt von den Anfängen des freien souveränen und aufgeklärten Individuums bis hin zu seiner Selbstvernichtung im Strudel der ökologischen, ökonomischen und zwischenmenschlichen Katastrophen.


 
 
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